13.9.2026, 15:00 Uhr,

Gespräch in der Ausstellung Zauri Matikashvili. You may not want to be here mit Zauri Matikashvili und Silke Schönfeld

, Kunsthalle Münster

Zauri Matikashvili, Made in Europe (Still), 2023, Einkanalvideo, 25:00 min.

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Zauri Matikashvili wurde in der georgischen Stadt Qvareli geboren. Nach seinem Studium der Freien Kunst in Münster und Düsseldorf lebt und arbeitet er heute in Münster und Amsterdam. In seinen Filmen, Performances, Installationen und Skulpturen hinterfragt er die soziokulturellen und politischen Kontexte verschiedener Gesellschaften und Nationen, die die Identitätsbildung individueller Lebenswelten und Familien prägen. Er interessiert sich dabei besonders dafür, wie Erzählungen und Bilder Gemeinschaft stiften. Matikashvilis Werke wurden in zahlreichen Institutionen gezeigt, darunter BSMNT in Leipzig (2026), die Julia Stoschek Foundation in Düsseldorf (2025), Kunst in Tunnel (KIT) in Düsseldorf (2025), das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster (2025), der Het Documentaire Paviljoen in Amsterdam (2024), die Stadthausgalerie Münster (2023), Antimatter Media Art in Victoria (2023), By Art Matters in Hangzhou (2023), das Eye Filmmuseum in Amsterdam (2023), die Cité Internationale des Arts in Paris (2022), das Internationale Kurzfilmfestival in Oberhausen (2022), der Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg (2021), das Filmfestival Münster (2021), im HMKV in Dortmund (2021), im Atelier Nr. 63 PACT Zollverein in Essen (2020) und in der Philara Collection in Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt in Düsseldorf (2020). Er war Artist in Residence an der Rijksakademie van beeldende kunsten Amsterdam (2022–2024), an der Cité Internationale des Arts Paris (2022) und am PACT Zollverein in Essen (2021). Zuletzt erhielt er Stipendien der Stiftung Kunstfonds (2025) und der Kunststiftung NRW (2026).

Silke Schönfeld (geb.1988 Idar-Oberstein) ist bildende Künstlerin und Filmemacherin. Sie studierte bildende Kunst an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf. Ihre filmischen Arbeiten wurden in u.a. in Einzelausstellungen im Hartwarte MedienKunstVerein, Dortmund (2024) und der Kunsthal-le Bielefeld (2024) präsentiert. Von 2020 bis 2022 war sie Residenzkünstlerin an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. International wurden ihre Arbeiten in zahlreichen Gruppen-ausstellungen und auf Filmfestivals präsentiert, u.a. im Goethe-Institut, (Paris), in der CAN Founda-tion (Seoul), im Garage (Rotterdam) und im Building Bridges Art Exchange (Santa Monica). Im Rahmen der Flurstücke 2024 produzierte sie den Film No More Butter Scenes (2024) in Zusam-menarbeit mit der Kunsthalle Münster und der Filmwerkstatt Münster. Für ihre Werke wurden sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Kurzfilmpreis (2023) und dem Förderpreis des Landes NRW (2021). Indem sie persönliche Geschichten mit historischen und sozialen Strukturen verwebt, taucht sie in spezifische Kontexte ein und setzt sich mit ihren eigenen Vorurteilen ausei-nander. Als teilnehmende Beobachterin rückt sie Menschen in den Fokus, seien es einzelne Prota-gonist:innen oder gesellschaftliche Gruppen. Während sie diesen folgt, dokumentiert sie Erinnerun-gen, Rituale, Ideologien und Prozesse der Identitätsbildung. Sie lebt und arbeitet in Dortmund.

Im Rahmen der Ausstellung

Zauri Matikashvili. You may not want to be here

, Kunsthalle Münster → Ausstellung
Weitere Veranstaltungen:

14.6.2026, 15:00 Uhr,

Gespräch in der Ausstellung Zauri Matikashvili. You may not want to be here mit Zauri Matikashvili und Merle Radtke

, Kunsthalle Münster

2.7.2026, 18:00 Uhr,

Gespräch in der Ausstellung Zauri Matikashvili. You may not want to be here mit Sarah Hübscher und Zauri Matikashvili

, Kunsthalle Münster

12.7.2026, 15:00 Uhr,

Rundgang durch die Ausstellung Zauri Matikashvili. You may not want to be here mit Heiko Lietz

, Kunsthalle Münster

27.8.2026, 18:00 Uhr,

Rundgang durch die Ausstellung Zauri Matikashvili. You may not want to be here mit Heiko Lietz

, Kunsthalle Münster