05/10/2013 – 31/10/2013,

One of us cannot be wrong – Positionen zur Video- und Medienkunst: Tim Dannenberg, Saša Karalic, Lutz Mommartz, Gisa Pantel, Sascha Sascha, Johanna Reich, Sascha Pohle, Ruda Yi

One of us cannot be wrong zeigt sieben Positionen der Video- und Medienkunst – und stellt Fragen nach den Auswirkungen und Rückbezügen des digitalen Mediums auf Skulptur, Raum, Malerei, Performance und Architektur im Wandel der Jahrzehnte.

Die Arbeit Denkmäler (1972) von Lutz Mommartz beispielsweise verweist auf die Anfänge der Videokunst und zeigt – ohne an Aktualität zu verlieren – im Vergleich mit Videos jüngerer Generationen die Vielfalt des Mediums. Konsequent ausgelotet, verschieben sich die Grenzen zwischen Dokument und Experiment, Performance und Skulptur, öffentlichem und virtuellem Raum – nicht nur vor, sondern auch neben und hinter der Kamera. Die Ausstellung lenkt aber auch den Blick auf jüngere Positionen wie Tim Dannenberg, The General Synopsis at Midnight (2013), Saša Karalic, It´s so nice, that we don´t have to talk about politics any more (2013), Gisa Pantel, Navigation (2013), Sascha Pole, Statues also die (2012), Johanna Reich, fleeting glimpse – street (2009) und Ruda Yi, The Guest (2012). Es stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Video für die einzelnen Künstler*innen heute? Ist es bloß ein Mittel zum Zweck, filmisch oder inszeniert, medienreflektiert oder Teil einer größeren Installation im Raum? Kurator*innen: Katja Kottmann, Dino Steinhof

Assistenz: Sandra Czogalla

Die Ausstellung findet im Rahmen des Filmfestivals Münster 2013 in Kooperation mit der Kunsthalle Münster statt.

The programme of the Kunsthalle Münster ist supported by the Friends of the Kunsthalle Münster.